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Quarantäne, Tätigkeitsverbot aufgrund von Corona - was ist zu beachten?

Einstellung der Lohnarten in der Sage HR Suite

Mitarbeiter, die aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegen oder abgesondert wurden, dadurch einen Verdienstausfall erleiden, jedoch nicht selbst erkrankt sind, erhalten eine Entschädigung. Diese bemisst sich nach dem Verdienstausfall.

In den ersten sechs Wochen erfolgt in der Regel eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber, die aus § 616 BGB oder § 19 BBIG abgeleitet werden kann. Die Entgeltfortzahlung ist wie gewohnt steuer- und beitragspflichtig. Sind die Bedingungen für die genannten Regelungen nicht erfüllt, zahlt der Arbeitgeber eine Entschädigung. Die ausgezahlten Beiträge werden dem Arbeitsgeber auf Antrag beim zuständigen Gesundheitsamt erstattet, wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen.

Nach Ablauf der sechs Wochen erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes. Die Zahlung muss durch den Betroffenen selbst beim zuständigen Gesundheitsamt beantragt werden. Die Zahlung der Entschädigung dagegen verursacht mehr Beurteilungs- und Einrichtungsaufwand. Die Entschädigung ist steuer- und beitragsfrei, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt. Während des Bezugs der Entschädigung besteht eine Versicherungspflicht in der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung fort. Die Beiträge hierfür verauslagt der Arbeitgeber und lässt sich diese gemeinsam mit der Entschädigung erstatten. Als Bemessungsgrundlage für die Beiträge wird das ausgefallene Bruttoentgelt zu Grunde gelegt. Daher muss für den Fall der Entschädigungszahlung eine spezielle Lohnart verwendet werden.

Weitere Informationen zu den Einstellungen für die Abrechnung von Arbeitnehmern mit Verdienstausfall nach § 56 Infektionsschutzgesetz für die Sage HR Personalabrechnung

Weiterlesen: Abrechnung von Arbeitnehmern mit Verdienstausfall aufgrund des Infektionsschutzgesetzes 12.03.2020

Folgende Herausforderungen bestehen aktuell für alle Kunden.

Erste Herausforderung

Mit dem Update 2020.1 wurde die neue Datenannahmestelle Bitmarck Services GmbH = BMS angelegt.

Im übergeordneten Mandanten (Mandatenstamm - Konfiguration - DEÜV - Aktionen - DEÜV-Stammdaten) ist in dieser Datenannahmestelle ("BMS") auf die Kassenart "Ersatzkasse" umzustellen.

DEÜV STammdaten

Im Krankenkassenstamm ist bei der DAK-Gesundheit eine neue Gültigkeit ab 02.2020 einzustellen mit der Änderung der SV-Sätze. Hier wählen Sie die DAK-Gesundheit-West (eh. BKK-Gesundheit) aus:

DAKMASKE

Wenn die Kasse bis 31.01.2020 die alte Betriebsnummer "15035218" hatte, wird die Fusion ab 01.02.2020 auf die "48698890" vorgenommen und ab 01.02.2020 die BMS zugeordnet. Der Prüflauf wird erfolgreich abgeschlossen, wenn die Daten angepasst sind.

 

Zweite Herausforderung - Gilt ausschließlich für Anwender OHNE HR Data Service

Trotz aktueller Stammdaten ist die Übermittlung von Meldungen, an die BMS aus Dakota, derzeit nicht möglich.

Hintergrund ist der fehlende Eintrag in den Stammdaten in Dakota (in der EXTRA.ini fehlen die KOSER-Einträge). Das Stammdatenupdate wird am 03.02.2020 - 04.02.2020 durch die ITSG zur Verfügung gestellt (für Dakota 7.1 Build 2 und Dakota 7.2 Build 10).

Für Dakota 6.4 Build 10 wird es keine neuen Stammdaten geben.

Weiterlesen: Wichtiger Hinweis zur Datenannahmestelle BMS - Kunden ohne Sage HR Data Service

bei der DAK Gesundheit existieren derzeit zwei gültige Betriebsnummern:

  • 15035218 (klassische DAK)
  • 48698890 (aus Fusion mit BKK Gesundheit, Taunus und anderen)

Ab 01.02.2020 gilt nur noch die Betriebsnummer 48698890. Es wird eine neue Annahmestelle ausschließlich für diese BNR geschaffen: 92111581. Daher darf ab 01.02.2020 der SV-Satz mit der Betriebsnummer 15035218 nicht mehr verwendet werden. Der Prüflauf wird Sie ab Februar auf die Beendigung dieser Betriebsnummer hinweisen. Der Prüflauf überwacht ebenso die korrekte Annahmestelle.

Die neue Annahmestelle wird mit Version 2020.1 ausgeliefert und in allen übergeordneten Mandanten zur Verfügung stehen

Weiterlesen: Neue Datenannahmestelle der DAK ab 01.02.2020

Anpassung der Kernprüfung

Ab 01.01.2020 gibt es Anpassungen im Bereich der DEÜV-Kernprüfung, die sich auf Anmeldungen von Beschäftigten auswirken. Anwender mit Sage HR DATA Service müssen keine Besonderheiten beachten. Am DATA Service werden ab 17.12.2019 die Anmeldungen mit der neuen Kernprüfung geprüft und anschließend versendet.

Anwender ohne Sage HR DATA Service können Anmeldungen bis zum 31.12.2019 wie gewohnt versenden.

Ab 01.01.2020 dürfen jedoch nur Anmeldungen übertragen werden, die mit der Jahreswechselversion 2020.1 erstellt wurden.

Anmeldungen aus älteren Versionen werden abgelehnt. Diese müssen nach dem Einspielen der Version 2020.1 neu erstellt und versendet werden.

Weiterlesen: Wichtiger Hinweis zu DEÜV-Meldungen ab 01.01.2020

Gerne stellen wir Ihnen die Checkliste zum Jahreswechsel 2017/2018 für die Anwender der Sage Lohnsoftware zur Verfügung!

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an unser Hotline-Team: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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