Bereit für KI mit dem ERP Haufe X360
Viele Unternehmen wollen künftig mehr auf KI setzen. Warum dieses Vorhaben aber häufig noch scheitert, wissen viele Unternehmer nicht. KI-Projekte scheitern selten an der Technik, sondern meist an der Datenbasis.
Ohne saubere, zentral verfügbare Daten liefert auch das beste KI-Modell keine belastbaren Ergebnisse. Ein ERP ist deshalb die wichtige Grundlage für erfolgreiche KI.
Die Herausforderung: Eine brauchbare Datenbasis
Daten gibt es in Unternehmen reichlich, und es werden immer. Genutzt wird davon allerdings wenig: Laut einer aktuellen Bitkom-Studie schöpft der überwiegende Teil der Unternehmen ihr Datenpotenzial kaum bis gar nicht aus. Gerade im Mittelstand liegen Daten oft verstreut in historisch gewachsenen Insellösungen, was eine der größten Herausforderungen darstellt. Damit KI sinnvoll eingesetzt werden kann, müssen die Datenmengen strukturiert und verwendbar gemacht werden. Auch für klassische Auswertungen kann eine chaotische datenbasis auf lange Sicht zu einem Problem werden.
Warum das teuer wird
KI-Projekte ohne geeignete Datenbasis scheitern laut Studien häufig. Dazu kommen Compliance-Risiken: EU AI Act, DSGVO und GoBD verlangen Nachvollziehbarkeit und Revisionssicherheit. Mit dem Einsatz von KI gehen auch zusätzliche Kosten einher. Ohne die Investition an richtiger Stelle wird es schnell teuer und verbraucht unnötig Ressourcen.
Drei zentrale Qualitätsmerkmale einer KI-geeigneten Datenbasis
Vollständigkeit: KI-Modelle benötigen Datensätze, die alle relevanten Informationen abdecken. Fehlen z. B. Produktionsdaten, werden Lieferzeitprognosen falsch.
Konsistenz: Damit KI Zusammenhänge zuverlässig erkennen kann, müssen Daten einheitlich strukturiert, bezeichnet und widerspruchsfrei sein. Heißt dasselbe Ersatzteil in zwei Systemen z. B. unterschiedlich, wird der Bedarf unterschätzt.
Aktualität: Daten müssen aktuell sein, um verlässliche Prognosen treffen zu können. Rechnet die KI mit veralteten Lagerbeständen, empfiehlt sie möglicherweise falsche Handlungen.
Ersetzt die KI ein ERP bald komplett?
Kurz gesagt: nein. KI und ERP konkurrieren nicht, sie ergänzen sich. Das ERP ist die (Daten-)Struktur des Unternehmens, die KI übernimmt die Auswertung dieser Daten. Ein modernes ERP wie Haufe X360 sorgt durch zentrale Datenhaltung, standardisierte Prozesse und zeitnahe Erfassung genau für die erforderliche Vollständigkeit, Konsistenz und Aktualität.
Erst das ERP dann die KI
Bevor Ihr Unternehmen also in die ersten KI-Tools investiert, sollten Sie sich erstmal mit Ihrem bestehenden ERP-System befassen.
- Sind alle Daten vollständig?
- Sind alle relevanten Informationen vorhanden und untereinander verknüpft?
- Sind die Daten konsistent?
- Sind die Daten aktuell und gepflegt?
Wo noch Lücken bestehen, epfiehlt sich ein Gespräch mit unseren Ansprechpartnern. Wir klären gemeinsam, wo noch Bedarf besteht und welche Prozesse und Datenstrukturen weiterentwickelt werden müssen.
Haufe X360 nutzt bereits KI in der Software
Andere Anbieter integrieren KI nachträglich in ältere Systeme. Haufe X360 hat KI tief im Kern der Plattform verankert. Sie ist somit von Anfang an Teil der Software. Das Ergebnis sind praxisnahe KI-Funktionen, die sich nahtlos in Workflows einfügen und auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.
Drei Bereiche, in denen KI Ihren Alltag begleitet (ab dem Release im Oktober 2026)

Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr über Haufe X360 und die laufenden KI-Funktionen erfahren? Rufen Sie uns gerne an unter Telefon 02246 9202-50 oder per E-Mail:
Quelle: ERP und KI: Die Datenbasis für erfolgreiche KI-Projekte, KI im ERP: Schneller entscheiden mit Haufe X360